Sportverein Ebersbach 1910 e. V.

tsvnusveTSV Neu-Ulm - SV Ebersbach 2:1 (0:1)

Durch einen kollektiven Blackout ließ sich Fußball-Landesligist SV Ebersbach bei der 2:1 Niederlage beim TSV Neu-Ulm innerhalb von nur sechzig Sekunden drei sicher geglaubte Punkte in der Nachspielzeit aus den Händen reißen. Somit gingen sie das erste mal in dieser Saison als Verlierer vom Platz.
Stark ersatzgeschwächt ging der Tabellenprimus ins Spiel gegen den TSV Neu-Ulm, denn kurzfristig fielen mit Petruso, Mader und Grünenwald drei wichtige Stammspieler krankheitsbedingt aus. Vor einer spärlichen Zuschauerkulisse bei bestem Fußballwetter begann die Partie schleppend. Nach zehn Spielminuten übernahmen die Gäste das Zepter und hatten in der 14. Minute die erste Torannäherung, als Haris Grahic nach einer Freistoßflanke von Pietro Maglio den Keeper das erste mal testete. Der Gastgeber gab in der 17. Minute ihre erste Visitenkarte ab und das hatte es gleich in sich, denn nach einem schnell ausgeführten Freistoß war die Ebersbacher Hintermannschaft unsortiert, so dass Beer in Ruhe Maß nehmen konnte und das Spielgerät aus 17 Metern ans Aluminium nagelte. Nun war mehr Leben in der Partie und in der 20. Minute waren wieder die Gäste an der Reihe, als Yücel Uluköyli nicht angegriffen wurde, doch sein 15 Meter Schuß rollte einen halben Meter am Tor vorbei. In der 25. Minute ging der Spitzenreiter in Führung, als nach einer schönen Kombination Yücel Uluköyli zum Abschluß kam, den Keeper Anders noch abwehren konnte, aber nur vor die Füße von Sturmführer Jannik Froschauer der zur 1:0 Führung abstaubte. Der Gastgeber präsentierte sich besser als es sein Tabellenstand verriet, biss sich aber an der gut gestaffelten Ebersbacher Defensive die Zähne aus. Die Gäste blieben stets gefährlich und hatten in der 45. Minute die Möglichkeit zu erhöhen, aber der Kopfball vom schon früh eingewechselten Simon Prinz nach einem Eckball von Maglio strich um Haaresbreite am Gehäuse vorbei.
Beide Mannschaften kamen schwungvoll aus der Kabine, dabei hatte der Gastgeber in der 52. Minute die erste Torchance im zweiten Durchgang, als Germann einen 20 Meter Schuß einen Meter neben den Kasten setzte. Nur zwei Zeigerumdrehungen später ergab sich für die Neu-Ulmer die nächste Möglichkeit durch Beer, der aber zum Glück für die Gäste die Kugel in aussichtsreicher Position über den Balken säbelte. Die Gäste luden den Gastgeber immer wieder durch ihre unnötigen Ballverluste ein, wie in der 59. Minute als Fidan nach einem Stockfehler frei zum Schuß am, aber das Ziel um wenige Zentimeter verfehlte. Ein sehr übles Foul an Can Kanarya nach knapp einer Stunde Spielzeit , für das Casullo nur die Gelbe Karte sah, war der Weckruf für den SVE. Für Kanarya war das Spiel damit beendet, den er musste humpelnd das Feld verlassen. Doch es dauerte bis zur 75. Minute ehe die Gäste das Tor des Gastgebers das erste mal in Halbzeit zwei bedrohte, doch Pietro Maglio setzte den Schuß zu hoch an, so dass das Leder zwei Meter über den Balken flog. Nach einem ungestühmen herauslaufen von Torwart Anders, wobei er Florian Ujupaj knapp außerhalb des Straufraums brutal über den Haufen rannte, sah Anders folgerichtig die Rote Karte (82.). Den fälligen Freistoß zirkelte Maglio am Tor des von nun an eines Feldspielers gehüteten Tor vorbei. Die Schlußphase war von Hektik und Diskussionen geprägt, wobei sich der in Überzahl spielende Primus anstecken ließ und völlig den Faden verlor anstatt cool zu bleiben und das Ergebnis auszubauen oder zu verwalten, Konsequenz daraus waren zwei Gegentore innerhalb kürzester Zeit in der Nachspielzeit. Erst brachte der erst kurz vorher eingewechselte Noel Santini einen Neu-Ulmer im Strafraum zu Fall, was folgerichtig zum Elfmeterpfiff führte. Diesen verwandelte Fidan in der 90.+1 Minute sicher zum 1:1 Ausgleich. Das war schon ein Schlag für den SVE und versetzte sie in eine Schockstarre, aber nur Sekunden später kam es noch schlimmer. Fidan durfte unbedrängt durch die Ebersbacher Hälfte spazieren und versenkte das Spielgerät in Unterzehl sehenswert zum 2:1 im Kasten des Gästetors (90.+2). Das war der Schlusspunkt, denn die Gäste konnten nicht mehr zum Gegenschlag ausholen. Somit feierten die Gäste einen aufgrund der zweiten Halbzeit verdienten SIeg gegen fassungslose Ebersbacher.
So spielten sie:
Ebersbach: Quiceno-Mainka - Kanarya (66. Ujupaj), Baumgartner, Grahic, Breit - Maglio, Yilmaz (58. Ohran) - Schmidt (33. Prinz), Lissner (86. Santini), Uluköyli - Froschauer

Foto: Jana Härtel

svetsvwSV Ebersbach - TSV Weilimdorf 2:2 (2:2)

 

Durch das 2:2 gegen starke Weilimdorfer büste Fußball-Landesligist SV Ebersbach das erste mal in einem Heimspiel Punkte ein. Dadurch ist der Vorsprung auf den Zweitplazierten Türkspor Neu-Ulm auf einen Punkt zusammengeschmolzen.
Die Gäste fanden schneller ihren Rythmus als der Gastgeber und hatte in der 7. Minute die erste Torchance im Spiel, als Genc völlig freistehend zum Kopfball kam, doch er setzte das Leder knapp über den Balken. Der Spitzenreiter begann fahrig und mit vielen Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung. In der 21. Minute hatten die Gäste die Riesenmöglichkeit zur Führung, doch Woldezion brachte das Kunststück fertig die Kugel aus drei Metern ans Außennetz zu schießen. Sekunden später musste sich Torwart Malte Quiceno Mainka mächtig strecken um das Geschoß von Genc abzuwehren. Zwei Minuten spätert war er dann doch geschlagen, als es diesmal Woldezion besser machte und zur verdienten 1:0 Führung traf. Die Gäste, beflügelt von drei Siegen in Serie. waren weiter präsenter und galliger und kauften somit dem SVE den Schneid ab. So dauerte es bis zur 31. Minute ehe der Gastgeber das Tor der Gäste das erste mal bedrohte, doch der 16 Meter Schuß von Franco Petruso verfehlte knapp das Ziel. Der Torschütze zum 1:0 hatte in der 33. Minute die nächste gute Gelegenheit, aber zum Glück des Gastgebers kam aus einer aussichtsreichen Position nur ein Kullerball raus, den Quiceno Mainka vor keine Probleme stellte. Aus wolkenverhangenen Himmel konnte der Gastgeber in der 38. Minute ausgleichen, nachdem die Gäste vorher den Gastgeber von einer in die andere Verlegenheit gebracht hatte. Can Yilmaz zirkelte das Spielgerät wunderschön aus 17 Metern zum 1:1 Ausgleich in den Torknick. Franco Petruso stellte den Spielverlauf in der 43. Minute völlig auf den Kopf, als er mit seinem 20 Meter Schuß zur schmeichelhaften 2:1 Führung traf. In der vierten Minute der Nachspielzeit, nachdem der unsichere Unparteiische Sebastian Schühl zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt hatte, köpfte der Kapitän Cömert eine Freistoßflanke zum 2:2 Ausgleich in die Maschen und deckte wieder die Standardschwächen des Gastgebers in der Defensive auf.
Der Gastgeber kam diesmal besser aus der Kabine und hatte in der 52. Minute eine Möglichkeit durch Dominik Mader nach schöner Vorarbeit von Jannik Froschauer, doch er legte sich den Ball ein Tick zu weit vor, so dass er am herausgeilten Torwart Grahic scheiterte. Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Nach einer Stunde Spielzeit bediente Mujcic mit einem herrlichen Gassenball Hasanaj , doch der verfehlte allein vor dem Keeper um wenige Zentimeter das Ziel. Ein Konter in der 76. Minute leitete die nächste gute Torchance ein die Mujcic vergab, Der Gastgeber läutete in der Schlussphase zur Attacke und hatte in der ersten Minute der Nachspielzeit in Person von Franco Petruso die Siegchance als er allein auf den Keeper zusteuerte, doch unter Bedrängung eines Abwehrspielers scheiterte er mit seinem Schuß am Torwart. Diesmal gelang dem SVE nicht der Lucky Punch wie vergangenen Wochenende in Stammheim. Die drei Punkte für den SVE wären des Guten zuviel gewesen gegen eine starke Mannschaft aus Weilimdorf.
So spielten sie:
Quiceno Mainka - Kanarya, Grünenwald, Maglio, Breit - Yilmaz (75. Lissner), Mader - Schmidt 83. Prinz), Petruso, Uluköyli (75. Ujupaj) - Froschauer (72. Orhan)
Schiedsrichter: Sebastian Schühl
Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Woldezion (23.), 1:1 Yilmaz (38.), 2:1 Petruso (43.), 2:2 Cömert (45.+4)

 

Foto: Jana Härtel

armin ohranDer SV Ebersbach hat sich für die kommenden drei Monaten die Dienste von Armin Ohran gesichert. Der 30 - jährige Mittelfeldspieler war in der vergangenen Saison als Co - Trainer beim Oberligisten Stuttgarter Kickers aktiv.

Der Reichenbacher begann seine Fußballerlaufbahn bei den Bambinis des VfB Reichenbach. Armins Talent blieb nicht lange unentdeckt und so wechselte der heutige Berufsschullehrer von seinem Heimatverein zum VfL Kirchheim. Beim VfL durchlief unser Neuzugang einige Jugendmannschaften und wurde bereits im letzten A - Juniorenjahr in den Oberligakader der 1. Mannschaft hochgezogen.
Nach dem der VfL Kirchheim seine 1. Mannschaft zur Saison 2010/11 abmeldete, wechselte Armin zum damaligen Verbandsligisten 1. FC Frickenhausen. Nach einer Saison in Frickenhausen zog es Ohran im Sommer 2011 weiter zum SV 98 Schwetzingen. Für die Schwetzinger war der langjährige wfv - Auswahlspieler zwei Jahre in der Verbandsliga Baden aktiv. Anschließend entschied sich Armin zur Saison 2013/14 für einen Wechsel zum 1. FC Heiningen. Als Spieler und Kapitän schaffte es der gebürtige Esslinger im Frühjahr 2015 mit den Heiningern in die Verbandsliga Württemberg aufzusteigen. Nach dem Verbandsliga - Abstieg in der darauffolgenden Saison musste Armin mit anhaltenden Rückenproblemen seine Kickerlaufbahn vorzeitig beenden. Zur Saison 2016/17 stieg Armin in das Trainergeschäft ein und übernahm die Reserve des 1. FC Heiningen, bevor er ein Jahr später als Trainer zum TSV Wernau wechselte. Im Sommer 2018 folgte dann der Wechsel zu den Stuttgarter Kickers. Bei den Kickers traf er auf seinen ehemaligen Trainer Tobias Flitsch, der ihn in zu sich in das Trainerteam holte. Nachdem verpassten Regionalliga - Aufstieg im vergangen Juni endete sein Engagement bei den Kickers.

In den vergangenen Wochen trainierte Armin bereits schon regelmäßig bei der Radojevic - Elf mit und hinterließ bei den Verantwortlichen sofort einen guten Eindruck. Armins Engagement gilt vorerst bis zur Winterpause, da sich unser Neuzugang offen hält im Winter wieder ein Traineramt anzunehmen.

„Mit Armin bekommen wir kurzfristig einen absoluten Topspieler hinzu, uns mit seiner Qualität und Erfahrung sofort verstärken wird. Da ihm sein Rücken auch keine Probleme mehr bereitet, stand diesem Transfer nichts mehr im Wege. Deshalb bin ich sehr froh , dass es mit einem Wechsel so schnell klappt hat," freut sich Trainer Radojevic über Ohrans Verpflichtung.

Herzlich willkommen im Strutstadion, Armin!

scssveSC Stammheim - SV Ebersbach 3:4 (1:0)

Als hätte Alfred Hitchcock Regie geführt beim 4:3 Auswärtssieg des Landesligsten SV Ebersbach beim SC Stammheim. Sage und Schreibe vier Tore fielen in den letzten fünf Spielminuten.

Der Gastgeber versteckte sich keinesfalls, so dass den 100 Zuschauern ein offener Schlagabtausch geboten wurde. Nach einer Viertelstunde bekam der Spitzenreiter das Spiel immer mehr in den Griff, ohne gefährlich zu werden. Zwar konnte man sich bis zum Strafraum durchkombinieren, aber der letzte Ball kam nicht an. Aus heiterem Himmel ging der Gastgeber in der 37. Minute völlig überraschend in Führung, als sie das erste mal den Strafraum betraten. Schwalb kam am Fünfmeterraum an den Ball und wuchtete diesen aus spitzem Winkel zur 1:0 Führung in die Maschen. Der Kepper des Gastgebers musste sich in der 41. Minute das erste mal strecken, als er einen abgefälschten 20 Meter Schuß von Franco Petruso mit Mühe zur Ecke lenken konnte. Der anschließende Eckbal flog an Freund und Feind vorbei, bis ein Abwehrspieler das Spielgerät von der Torlinie schlagen konnte.
Die 2. Halbzeit begann zerfahren, keine der beiden Mannschaften bekam Zugriff auf das Spiel. Die Gäste waren es, die als erstes wieder den Faden fanden und wurde dafür belohnt. Daniel Schmid setzte im Straufraum zu einem schönen Slalomlauf an, doch sein Abschluß konnte abgeblockt werden. Der fällige Eckball fiel Chris Baumgartner vor die Füße, der aus zwei Metern zum 1:1 Ausgleich abstaubte (56.). Dieser Treffer gab den Gästen einen Schub, den sie in der 64. Minute nutzten um in Führung zu gehen. Jannik Froschauer nahm einen hohen Ball technisch stark mit an seinem Gegenspieler vorbei und drosch die Kugel aus 13 Metern humorlos zur 2:1 Führung in die Maschen. Der Gastgeber benötigte einige Minuten um den Schock zu verdauen, doch ab der 75. Minute drückten sie wieder aufs Gaspedal, doch die bis dahin sattelfeste Defesnsive um den starken Kapitän Lars Grünenwald stand kompakt. Daraus entwickelten sich gute Konterchancen, doch Simon Prinz vergab zweimal. In der 88. Minute wurde die bis dahin gute zweite Halbzeit mit dem 3:1 gekrönt. Daniel Schmidt schloß einen schulmäßigen Angriff mit seinem Treffer zum 3:1 aus kurzer Distanz zur vermeinlichen Vorentscheidung ab. Im Mute der Verzweiflung schmiss der Gastgeber alles nach vorne und bekam in der 90. Minute einen Eckball zugesprochen. Der zunächst abgewehrte Ball fiel Kassaye vor die Füße der das Leder zum 2:3 Anschlusstreffer im Tor unterbrachte. Das unfassbare passierte in der zweiten Minute der Nachspielzeit, als Schwalb eine Freistoßflanke zum 3:3 einköpfte. Wer dachte das wäre das Ende gewesen der sah sich getäuscht, denn der Gast antwortete im Stile eines Spitzenreiters und setzten in einer unglaublichen Schlußphase den Schlußpunkt. Franco Petruso konnte sich am Flügel durchsetzen und auf Simon Prinz flanken, dessen Kopfball fiel dem kurz zuvor eingewechsleten Moritz Waggershauser vor die Füße, der aus sechs Metern zum vielumjubelten 4:3 traf (90.+3). Der Unparteiische pfiff die Partie gar nicht mehr an, was zu unbeschreiblichen Jubelszenen der Gäste führte. Somit konnte der Vorsprung auf den Tabellen Dritten auf vier Punkte ausgebaut werden.

So spielten sie: Quiceno Mainka - Kanarya, Grünenwald, Mader (52. Maglio), Breit - Yilmaz (79. Magno), Baumgartner - Schmidt, Petruso, Uluköyli (55. Prinz) - Froschauer (89. Waggershauser)

 

Foto: Jana Härtel

svefvsSV Ebersbach - FV Sontheim 2:0 (1:0)
Der SVE wurde im Fußball-Landesliga-Spiel gegen den FV Sontheim beim 2:0 Sieg seiner Favoritenrolle gerecht. Mit dem souveränen Erfolg baute man seinen Vosprung auf den neuen Tabellenzweiten Türkspor Neu-Ulm auf drei Punkte aus.
Die Gäste machten von Anfang an die Räume eng, deshalb begann der Spitzenreiter verhalten um eine Lücke im engen Gestrick zu finden. Diese fanden sie in der 9. Minute, als sich Daniel Schmidt energisch am linken Flügel durchtanken konnte und von der Grundlinie zurück legte auf Jannik Froschauer, der scheiterte mit seinem Drehschuss aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Torwart. Der Gastgeber suchte immer wieder über die Außen die Gästeabwehr auseinander zu reißen, wie in der 14. Minute als der umtriebige Daniel Schmidt diesmal Franco Petruso fand, dessen 16 Meter Geschoß konnte der Keeper mit eienr Parade entschärfen. In der 17. Minute war der Torwart dann doch geschlagen, als der SVE schnell umschaltete und Franco Petruso mit seinem herrlichen Hackentrick Daniel Schmidt freispielte, der mit seinem Flachschuß ins lange Eck für die 1:0 Führung sorgte. Zwei Minuten später hatten die Gäste nach einer Standard Situation ihre erste Torannäherung, doch Mattick blieb bei seinem ersten Schußversuch in der vielbeinigen Abwehr hängen und den Nachsuß drosch er weit über den Balken. Im Folgeverlauf blieb der SVE Chef im Ring und hatte in der 37. Minute die nächste Torchance, als Dominik Mader die Kugel per Direktabnahme über den Balken hämmerte. 120 Sekunden später schaltete wieder der Gastgeber blitzschnell um, doch der Abschluß von Franco Petruso konnte der Goalie reaktionsschnell abwehren. In der 42. Minute stand der Keeper wieder im Mittelpunkt, als er einen 16 Meter Kracher von Yücel Uluköyli mit den Fingerspitzen über das Gebälk lenken konnte.
Die zweite Hälfte gestalteten die Gäste zunächst ausgeglichen ohne gefährlich zu werden. Nach einer Stunde Spielzeit war der nicht zu haltende Daniel Schmidt wieder Auf und Davon und bediente von der Grundlinie aus Dominik Mader, der stand schlecht zum Ball und versemmlete diese gute Gelegenheit zur 2:0 Führung. Nach einem schnellen Spielzug über den Flügel fand Yücel Ulujöyli den eingewechselten Caglar Celiktas, der mit seiner spektakulären Aktion den Keeper zu einer weiteren Parade zwang (65.). Da der Gastgeber vergaß den Deckel drauf zu machen waren die Gäste weiter im Spiel und setzten in der 72. Minute ihre Duftmarke im zweiten Durchgang, doch Torwart Malte Quiceno Mainka konnte den 13 Meter Schuß von Gentner reaktionsschnell abwehren. Ein Konter über Dominik Mader, der den Ball eroberte, leitete die nächste Einschußchance für den SVE in der 78. Minute ein, doch Franco Petruso fand in Torwart Renner erneut seinen Meister, der seinen 15 Meter Schuß großartig abwehrte. Das überfällige 2:0 fiel dann doch noch in der 80. Minute, als der seit Wochen auffällige Dominik Breit eine schön getimte Flanke schlug auf Caglar Celiktas, der das Spielgerät aus 6 Metern zur 2:0 Führung einköpfte. Damit war dann auch der letzte Wiederstand der Gäste gebrochen. Sontheim`s Bester an diesem Nachmittag Torwart Renner bewahrte seine Farben vor einer höheren Niederlage, als er einen sehenswerten 20 Meter Freistoß von Franco Petruso aus dem Torwinkel kratzte (85.). Hervorzuheben ist noch die sehr gute Schiedsrichterleistung von der Unparteiischen Jessica Mast, die die Begegnung immer unter Kontrolle hatte.
So spielten sie:
Quiceno Mainka - Kanarya, Grahic, Grünenwald, Breit - Baumgartner, Mader (90. Prinz) - Schmidt (80. Magno), Petruso, Uluköyli (75. Yilmaz) - Froschauer (57. Celiktas)
Zuschauer: 180
Tore: 1:0 Schmidt (17.), 2:0 Celiktas (80.)
Oliver Konya

 

Foto: Jana Härtel

SVBSVESV Bonlanden - SV Ebersbach 1:1 (0:0)


Die 250 Zuschauer erlebten beim 1:1 zwischen SV Bonlanden und SV Ebersbach zwei grundverschiedene Halbzeiten. Die erste dominierte der Gastgeber und die zweite die Gäste. So stand unter dem Strich eine gerechte Punkteteilung.
Im Spitzenspiel war von der ersten Minute an Musik drin. Der Gastgeber hatte dabei in der 8. Minute die erste Torchance im Spiel, als Keeper Timo Schurr einen Kopfball von Schaller mit den Fingerspitzen abwehren konnte. Danach war der Gastgeber besser im Spiel und stöhrte den Tabellenführer früh im Spielaufbau. Dadurch ergab sich in der 24. Minute die nächste Torchance, doch wieder fand Schaller in Keeper Schurr seinen Meister. In der 28. Minute stand wieder Teufelskerl Timo Schurr im Blickpunkt, als er einen neun Meter Schuß von Pahlivan mit einer Glanzparade um den Pfosten drehte. Zwei MInuten später ließ sich Haris Grahic am Strafraum den Ball abluchsen, so dass zwei Bonländer allein vor Torwart Schurr auftauchten. Schaller musste die die quer gelegte Kugel nur noch über die Torlinie drücken, doch der anstürmende Kapitän Lars Grünenwald konnte mit einem unglaublichen Einsatz den Ball vor überschreiten der Torlinie klären und verhinderte somit die eigentliche sichere Führung für den Gastgeber. In Abwesenheit von Dominik Mader tat sich der SVE zunächst schwer ein kontrolliertes Offensivspiel zu entwickeln. Anders der Gastgeber, der spielte mit einem Doppelpass die Abwehr aus, so dass Liebenstein völlig blank vor Keeper Schurr stand, doch auch diesen Abschluss konnte Schurr reaktionsschnell entschärfen (41.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatten die Gäste ihre erste Torchance. 21 Meter vor dem Tor gab es einen Freistoß für den SVE, den Franco Petruso schön über die Mauer zirkelte, doch Torwart Wiedmann konnte mit einer Flugparade seine Mannschaft vor einem Rückstand bewahren.
Die Gäste kamen besser aus der Kabine, so dass sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte. In der 50. Minute wurde Can Kanarya elfmeterreif im Strafraum von den Füßen geholt, doch ein Elfmeterpfiff vom Unparteiischen Kevin Flach blieb aus und zur Verwunderung vieler bekam der Gefoulte noch eine Gelbe Karte für eine vermeintliche Schwalbe. Plötzlich waren es die Gäste die das Spiel dominierten und hatten in der 55. Minute die nächste Torchance, als Chris Baumgartner scharf in den Strafraum flankte und Lars Grünenwald fand, der aber am Torwart scheiterte. Eine Minute später lag der Ball im Tor des Gastgebers. Lars Grünenwald überwand die Abwehr mit einem Chipball auf Daniel Schmidt, der cool den Torwart umkurvte und zur 1:0 Führung traf. Das erste mal im zweiten Durchgang tauchte der Gastgeber in der 68. Minute vor dem Gästetor auf, doch Timo Schurr konnte mit einer tollen Reaktion den Kopfball von Ugur Yilmaz entschärfen. Nach einer Standard Situation in der 79. Minute fiel der zu diesem Zeitpunkt überraschende Ausgleich. Torjäger Ugur Yilmaz stand nach einem Eckball richtig und köpfte das Leder zum 1:1 Ausgleich ein. Dieser Ausgleichstreffer beflügelte den Gastgeber kurzfristig. Der in der 82. Minute gefährlich vor dem Tor auftauchte, doch wieder wehrte der Tausendsasa den Schuß von Pein ab. Doch der SVE antwortete schnell auf diese Chance, als ein Schuß von Yücel Uluköyli knapp das Gehäuse verfehlte. In der ersten Minute der Nachspielzeit hätten sich die Gäste für ihre gute zweite Halbzeit belohnen können. Yücel Uluköyli tankte sich bis zur Grundlinie durch und fand Caglar Celiktas, der den Ball mit Übersicht auf Franco Petruso auflegte, dieser schlenzte das Spielgerät aus 16 Meter ins kurze Eck, doch Torwart Wiedmann konnte mit einer Parade den Treffer verhindern.
So spielten sie:
Ebersbach: Schurr - Kanarya, Grahic, Grünenwald, Breit - Magno (58. Yilmaz), Baumgartner - Svhmidt (75. Celiktas), Petruso, Uluköyli - Froschauer

Foto: Jana Härtel

SVETSGVWSV Ebersbach - TSGV Waldstetten 2:1 (1:0)

Im Duell der führenden Mannschaften setzt sich der SV Ebersbach vor eigener Kulisse mit 2:1 gegen den TSGV Waldstetten durch.

 Der Gastgeber hat seine große Chance genutzt: Im Landesliga-Spitzenduell der mit bislang sieben Zählern zum Top-Trio gehörenden Vereine SV Ebersbach und TSGV Waldstetten hat sich die Elf von Dinko Radojevic gestern Abend mit 2:1 (1:0) Toren durchgesetzt und die Tabellenführung übernommen.Die Anfangspahse gehörte vom Anpfiff weg den Gästen aus Waldstetten, die die Platzherren in der ersten Viertelstunde in die Defensive drängten. Doch gleich der erste Entlastungsangriff der Ebersbacher brachte die Befreiung. Dominik Mader leitete den schönen Spielzug auf der rechten Seite ein und bediente den ihn hinterlaufenden Yücel Uluköyli. Dessen Flanke aus dem Lauf setzte Stürmer Jannik Froschauer mit einem Kopfball zur 1:0-Führung in der 16. Minute um.Dieser Erfolg spült Ebersbach zumindest für eine Nacht an die Spitze.Der Sportverein präsentierte sich nun gleichwertig, auch wenn Waldstetten mit dem jungen, vom FC Donzdorf gekommenen Joshua Szenk in der Startelf spielerisch etwas besser gefiel. Doch der bisherige Tabellenführer war am SV-Strafraum mit seinem Latein am Ende, es fehlte der finale Pass, zumal die Ebersbacher Viererkette mit den Innenverteidigern Haris Grahic und Lars Grünenwald aufmerksam agierte.

Nach einer an Torszenen armen ersten Hälfte entwickelte sich im zweiten Durchgang eine munterere Auseinandersetzung. Waldstetten ergriff immer wieder die Initiative, blieb aber vor dem Ebersbacher Tor wenig gefährlich. Die Radojevic-Elf machte es wieder besser und erhöhte in der 65. Minute erneut durch Jannik Froschauer auf 2:0 – bei einem Ball unweit des TSGV-Sechzehners fühlte sich zunächst keiner zuständig. Daniel Schmidt nutzte die Verwirrung und passte zum Doppeltorschützen, der aus 20 Metern per Flachschuss traf. Gleich danach hatte Franco Petruso die Chance zu erhöhen, doch sein Heber gegen den herausstürzenden Torwart ging weit übers Tor. Die Strafe folgte auf dem Fuß, die Gäste verkürzten in der 68. Minute nach einer Ecke durch Ralph Molner per Kopf auf 1:2. In der Schlussphase sahen die 250 Zuschauer ein packendes Spiel, in dem Waldstetten vieles probierte, während sich die Ebersbacher aufs Kontern konzentrierten. Dominik Mader in der 73. und Franco Petruso mit einer Doppelchance in der 81. Minute scheiterten aber jeweils am gut reagierenden Marc Scherrenbacher im Waldstettener Gehäuse, womit es beim knappen SV-Erfolg blieb, der die Ebersbacher, die nun zehn Punkte aus vier Spielen aufweisen, zumindest für eine Nacht an die Tabellenspitze spülte.

SV Ebersbach: Quiceno – Kanarya, Grahic, Grünenwald, Breit, Schmidt (80. Magno), Baumgartner, Mader, Uluköyli (93. Waggershauser), Froschauer (75. Prinz), Petruso.

Foto: Jana Härtel

FCFSVEFC Frickenhausen - SV Ebersbach 0:0

Der SV Ebersbach holt im Spitzenspiel ein 0:0 beim FC Frickenhausen.

Der SV Ebersbach kann nach bescheidener Leistung mit der Nullnummer gut leben, mehr wäre nicht verdient gewesen in diesem insgesamt enttäuschenden Spitzenspiel. Nach nur siebzig Sekunden hatte der Gastgeber bereits seine erste Torchance. Torwart Timo Schurr lenkte einen Freistoß von Oguz mit den Fingerspitzen an die Latte. Bei brütender Hitze setzte der SVE in der 17. Minute eine erste Duftmarke, als sich Dominik Mader und Franco Petruso durchkombinierten und Can Kanarya ins Spiel brachten. Der passte quer auf Mader, der aber sieben Meter vor dem Tor keinen Druck hinter den Ball brachte.

Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die Gäste zunächst ein spielerisches Übergewicht hatten und der FC auf schnelles Umschaltspiel setzte. Wie in der 30. Minute, als Nicolaci auf dem rechten Flügel durchbrach und Oguz freispielte, dessen Abschluss gerade noch geblockt wurde. Fünf Minuten späte setzte sich der trickreiche Nicolaci auf engstem Raum gegen drei Gegenspieler durch und bediente Pirracchio. Der hatte unbedrängt aus zehn Metern freie Auswahl, schoss aber einen Ebersbacher an, der drei Meter vor dem Tor stand. In der zweiten Minute der Nachspielzeit war wieder Pirracchio durch und holte einen Freistoß heraus. Der blieb in der Mauer hängen und den Nachschuss klärte Chris Baumgartner für seinen bereits geschlagenen Keeper zwei Meter vor dem Tor mit dem Kopf.

Frickenhausen kam druckvoll aus der Kabine gegen zunächst passive Gäste. Nach einer Stunde Spielzeit befreite sich der SVE vom Druck und hatte gleich seine bis dahin größte Torchance, als der Torwart einen Freistoß von Maglio vor die Füße von Baumgartner abprallen ließ, der aus drei Metern den Keeper anschoss. Frickenhausen blieb weiter brandgefährlich, in der 67. Minute verfehlte Nicolaci aus 17 Metern um Haaresbreite das Ziel. Vier Minuten später hatten die Gäste erneut Glück, als Behrendt eine Freistoßflanke nur um wenige Zentimeter über den Balken köpfte.

Der Gastgeber musste unter den extremen Temperaturen in der letzten Viertelstunde dem hohen Tempo Tribut zollen. Dem SV Ebersbach fehlte es an diesem Tag an Kreativität und Geschwindigkeit, um das auszunutzen. Die Gäste spielten vor 150 Zuschauern überwiegend quer und zurück statt in die Tiefe. Oliver Konya

SV Ebersbach: Schurr – Kanarya (69. Breit), Grahic, Grünenwald, Uluköyli, Maglio, Baumgartner, Petruso, Mader, Schmidt (77. Magno), Froschauer (83. Bauer).

Foto: 1.FC Frickenhausen